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Psychotherapie Verhaltenstherapie Angst Depression München

Psychosomatik

Therapieangebot

Dr. Nathali Klingen ist, zusammen mit Dr. Peer Arndt, Autorin von "Psychosomatische und psychotherapeutische Medizin", Thieme Verlag.

Man weiß heute, dass bei sehr vielen Erkrankungen die psychische Verfassung des Einzelnen den Krankheitsverlauf und die -ausprägung wesentlich beeinflusst.

Psychosomatische Erkrankungen können sich auf vielfältige Weise äußern:
In Schmerz, Übelkeit, vegetativen Symptomen wie Schwitzen, Angst, Schlafstörungen oder verschiedenen physischen Symptomen. Wenn für diese Beschwerden kein organischer Befund vorliegt, also keine direkte physiologische Ursache gefunden werden kann, geht man davon aus, dass sie in erster Linie auf mentale Prozesse zurückzuführen sind.

Zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen zählen beispielsweise Tinnitus, Asthma, Bluthochdruck und Colitis Ulcerosa. Im allgemeinen Verständnis zählen dazu auch verschiedenste Beschwerdebilder ohne organischen Befund:
  • Spannungskopfschmerzen oder Migräne
  • Magen-Darm-Probleme
  • Ermüdungs- und Erschöpfungszustände, aber auch innere Unruhe
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Wechselnde unklare Beschwerdebilder
Dabei wird in der Psychosomatik von folgenden Modellvorstellungen ausgegangen:
  1. Das körperliche Symptom ist ein Symbol, das unbewusste Vorgänge ausdrückt
  2. Das körperliche Symptom ist eine Folge seelischer Konflikte. Dabei entsprechen spezifische seelische Konflikte spezifischen körperlichen Reaktionsmustern.
  3. Das körperliche Symptom tritt auf, da der betroffene Mensch momentan unfähig ist, seine Konflikte psychisch zu verarbeiten.
  4. Es können psychische Symptome als Folge körperlicher Erkrankungen auftreten. Es ist wichtig, die Art der Krankheitsverarbeitung eines Menschen (bspw. Abwehr oder Coping) zu erforschen.
Was tun?
Psychosomatische Beschwerden sind oftmals ganz allmählich und schleichend in unser Leben eingezogen und erscheinen in den verschiedensten "Verkleidungen": Stress, Burnout, Erschöpfungssyndrom, Neurasthenie, etc. Manchmal passiert das so schleichend, dass wir uns daran gewöhnen, es hinnehmen - "da kann man halt nichts machen". Aber psychosomatische Beschwerden müssen nicht sein, Sie können etwas dagegen tun, der Weg ist oft einfacher und kürzer als Sie denken.
  1. Schritt: Wir kommen gemeinsam Ihren persönlichen Stress- und Krankheitsmustern auf die Spur.
  2. Schritt: Wir helfen Ihnen dabei, geeignete "Gegenmaßnahmen" zu entwickeln.
  3. Schritt: Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung in Ihren Alltag - und zwar ganz konkret und pragmatisch, denn die beste Therapie nützt nichts, wenn Sie nicht zu Ihren persönlichen Lebensumständen passt und Sie sie nicht in Ihren konkreten Lebensalltag umsetzen können.